Wie Du als werdende Mama Dein Muttersein nach Deinen Vorstellungen gestaltest!

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Blog
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare

 

In ihrem Gastbeitrag zeigt Ulla dir einen wunderbaren Weg auf, um mit Herz und Bauchgefühl dein Muttersein in Verbindung mit dir und deinem Kind zu gestalten.

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

Das Mutterwerden ist ne krasse Sache.

 

Weiß mittlerweile wohl jeder, aber was bedeutet das genau?

Was heißt das, wenn Du überall liest und hörst:

 

Kinder verändern alles!

 

Und warum wird’s  einem da oft ganz flau in der Magengegend, erst recht, wenn Du in Umständen bist, oder
in aktiver Familienplanung?

Warum kann einem keiner wirklich sagen, was Dich erwartet, obwohl es ja nun unzählige Bücher, Filme und Experten zu diesem Thema gibt?

 

Du musst Dich entscheiden! Echt jetzt?

 

Stillen oder Flasche, Familienbett oder eigenes Zimmer, natürliche Geburt oder Kaiserschnitt, Tragetuch oder Kinderwagen, Kindergarten oder solange wie’s geht zuhause betreuen…

Puh, das ist ja schon beim Lesen anstrengend und wenig zuversichtlich heiter!

 

Nun, was erwartest Du von diesem Artikel?

 

Bist Du noch immer auf der Suche nach DEM Ratgeber?

DEM Hack um die eigene Mutterschaft perfekt anzugehen?

Vorzubereiten?

Okay, ich kann Dich verstehen.

Es ist alles so viel und so komplex, was da draußen an Hacks, To Dos und To Knows herumschwirrt oder?

Und fragst Du 10 Menschen, bekommst Du mindestens auch 10 Antworten – unterschiedliche.

Gut. Die Ausgangslage haben wir also im Groben schon erfasst:

 

Du wirst Mama und suchst nach Orientierung, Hilfestellung, willst eine gute Mutter sein, richtig?

 

Ich verrate Dir was – und es wird Dir im ersten Moment nicht so richtig gefallen – DU ALLEIN WEISST, WIE’s geht!

 

Du allein bist ausschlaggebend für Dein Mamasein!

 

Du allein trägst die Verantwortung, aber eben auch „Entscheidungsmacht“!

Du allein bist mächtig, diese wunder- & wertvolle Aufgabe zu übernehmen!

Hab ich Dir schon gesagt, dass ich gerne direkt bin?

In Liebe.

Denn ich bin Liebe und Du erst recht. Vielleicht aktuell sogar doppelt!

Ich hab versprochen, dass dies ein MamaPowerBeitrag der anderen Art wird und ich werde mich daran halten.

Bitte nimm Dir ein paar Minuten und am besten Kopfhörer und lausche!

Lausche, tauche ein und unter…

und bestimmt ein wenig gestärkter wieder auf!


 

Link zum AUDIO (als Video)


Wieder da? Wie fühlst Du Dich?

Sind Dir bestimmte Gedanken beim Zuhören gekommen?

 

Dann ist jetzt der Zeitpunkt sie alle nieder zu schreiben.

Achtung! Filtere nichts!

 

Alles hat seine Bedeutung und Berechtigung , gut?

Notiere Dir  (in Stichpunkte), was Dich beim Lauschen erreicht hat.

 

Warum tun wir dies? Also Du?

 

Weißt Du, ich habe so einige Momente in meinem MamaLeben erlebt , in denen ich völlig fremdgesteuert agiert habe. Ich habe Entscheidungen getroffen, welche niemals meine waren und Dinge umgesetzt, welche sich nicht gut angefühlt haben.

Der erste solcher Art war direkt nach der Geburt unserer Prinzessin vor etwa 16 Jahren. Sie war lang und propper in 14 Stunden zur Welt gekommen und hat mich mit einer solchen Liebe überrollt, dass ich es nicht ertragen konnte, sie ins Kinderzimmer „abzugeben“. Glücklicherweise hatten wir ein Familienzimmer und so durfte dieses wundervolle kleine Wesen bei mir bleiben.

Mein MamaHerz war so übervoll von Zuneigung und mein Körper im Hormonrausch. Ich tat nichts anderes, als sie zu bewundern, zu halten und einfach mit ihr zu SEIN.

Dann kam der Moment. Ich musste duschen und überwand mich, mein neugeborenes Baby in die Obhut der Kinderschwestern zu geben. Wow, das kostete mich alle Kraft der Überwindung, kaum nachvollziehbar, wenn frau nicht schon in solcher Situation gesteckt hat.

Ich schob also ihr kleines Bettchen den langen Flur entlang und versuchte dieses flaue Gefühl in meinem Bauch zu ignorieren.

Mein Appell an Dich an dieser Stelle:

Nimm Dein Bauchgefühl unbedingt und immer ernst! Es ist immer ein Zeichen, welches gesehen, gefühlt werden will!

 

Ich gab sie also ab und habe, so schnell wie noch nie zuvor, alles an Dusche, Toilette usw. erledigt und machte mich auf, sie wieder zu mir zu holen.

Bämm.

Tür zu.

Schild „Übergabe“

Da stand ich nun und spürte diese unglaubliche Hilflosigkeit und Sehnsucht nach meinem Kind in mir, was mir die Tränen in die Augen trieb… Ich konnte nicht zu meiner Tochter, zu meinem Kind, für das ich nun die Verantwortung tragen sollte. Man „verwehrte“ es mir.

Jetzt kannst Du natürlich einwerfen, dass es doch nur 20 Minuten waren, dass die Hormone mich im Griff hatten und ich bitte nicht so überdramatisieren soll! Ja, da ist sicherlich auch was dran, aber es geht ja eben NICHT um die rationale Betrachtung der Situation, der Punkt ist doch ein anderer:

Mein Herz war in absoluter Aufruhr und hat Alarm geschlagen!

Diese Situation war und ist Sinnbild für viel solcher Begebenheiten in den letzten 16 Jahren und wenn wir unsere Kinder auch nicht vor allem bewahren können, können wir doch den Job des „bedingungslos Lieben“ achtsam und bewusst annehmen.

Was meine ich damit?

Sei immer, immer kritisch, wenn Du spürst, dass irgendwas nicht stimmig ist!

 

Vertrau auf Dein HERZ, auf Dein Bauchgefühl!

 

Entscheide Dich immer aus Liebe und niemals allein aus einem kühlen, analytischem Gedankenkonstrukt heraus.

Ich bin sicher, Du hast so etwas auch schon erlebt. Und nachher fragt man sich, wie man dies zulassen konnte.

Ja, und als Mutter potenzieren sich solche Gelegen- & Gegebenheiten. Jeder weiß es besser, macht es anders und Dir Angst.

Völlig egal ob “vom Fach” oder aus dem familiären Umfeld.

Wie oft hab ich mir an den Kopf gefasst und mich gefragt, warum ich es zugelassen habe, dass man mich so “reguliert”!

In diesem Beitrag will ich Dir Möglichkeiten aufzeigen, wie dem vorbeugen kannst!

Ich gebe Dir einige Gedanken mit an die Hand, wie Du DEIN MAMA Bild, frei und aus dem Herzen heraus, selbst entfaltest und gestaltest.

 

Liebe ist alles und Dein Herz hat immer Recht!

 

Das ist so, so wichtig zu verinnerlichen, es zu fühlen und zu leben.

Dann ist alles gut.

Mehr braucht’s nicht.

So einfach und doch so schwer…

Da ist eben auch diese Verunsicherung, weil es an Vorbildern und Erfahrungen von klein auf fehlt.

Oder hast Du regelmäßig Mütter, die stillen erlebt?

Oder diejenigen, welche offen darüber sprechen, daß Familienbett Konzept für sich entdeckt zu haben?

Wie sieht es mit kinderreichen Familien in Deiner Familie aus?

An dieser Stelle will ich ausdrücklich betonen, dass ich hier keine radikaler Verfechterin von stillen, Familienbett und Tragetuch usw. bin, vielmehr ist der Punkt, dass wir „das“ nicht als auch völlig gängig erleben…

Gesellschaftlich üblich sind andere Dinge.

Das führt zu einer einseitigen Information und wenn doch Alternativen angesprochen werden, wird’s leider sehr schnell dogmatisch.

 

Es gibt kein Richtig und kein Falsch.

 

Unsere Kinder haben vor allem eines so unbedingt nötig:

Liebe

Glaube Deiner inneren Stimme, wenn sie Dir sagt, Dein Baby muss nicht allein schlafen, muss nicht funktionieren!

Du darfst Dir stets bewusst machen, dass diese kleinen Wesen auf uns angewiesen sind und ja, auch alles an Gefühlen erleben. Nur überfordert sie dies in den ersten Jahren oft noch sehr! Sie dürfen hinein wachsen und lernen mit dieser Vielfalt an inneren Zuständen fertig zu werden.

Das ist dann kein bockiges Kind, welches Dir auf der Nase tanzt oder Grenzen „abcheckt“. Das ist ein kleiner Mensch, der Dich braucht um auch innerlich zu wachsen.

Wie fühlst Du Dich, wenn Du diese Zeilen liest?

Ich will Dir hier Mut machen, dass Du zauberhaftes Wesen und werdende Mutter immer gut zu Dir selbst bist, Dir vertraust und es Dir zutraust, für Dich und Dein Kind auf- und einzustehen!

Und noch etwas:

Du bist nicht allein!

 

Such Dir gerne schon vor der Niederkunft Kontakte zu anderen Mamas, die auch in Zukunft mit Dir durchs Leben gehen.

 

Das was sich gut anfühlt ist ein guter Weg.

 

Und dennoch darfst Du Dich immer wieder neu entscheiden, Dinge revidieren, UM orientieren, ausprobieren!

Mach Dich frei von jeglicher Schablone!

Du trägst alles in Dir!

Dein Herz hat immer Recht und die Liebe zeigt Dir den Weg!

Und, wie sieht Dein Bild vom MamaLeben dann aus?

Schau Dir nochmal die Notizen von oben an, was ist dabei , was in Dein Traumleben als Mama passt?

Sind auch nachdenkliche, kritische, besorgte oder andere „schwere“ Gedanken dabei gewesen?

Schau sie Dir an und spüre in Dich hinein, wo der Ursprung liegen könnte?

Liegt er womöglich gar nicht in Dir, sondern in Aussagen der „anderen“?

Meine Liebe, dann lass sie dankend dort. Schick sie innerlich zurück und lausche deinem Herzen, was es Dir zu den entsprechenden Themen sagt!

Vielleicht braucht das ein wenig Übung, denn wir haben verlernt auf unsere Intuition zu vertrauen, alle Gefühle zuzulassen und unserem Herzen aka Bauch zu trauen.

Setz Dich also nicht unter Druck, das jetzt flott „zu erledigen“.

Noch ein Tipp! Mach’s schriftlich, schreib und komme Dir selbst näher.

Mir hilft da gute Musik und ne Tasse Tee, probier’s einfach mal aus!

Nun komme ich zum Ende meines Beitrages, von Herz zu Herz, und wünsche Dir, dass Du Deine Mutterschaft mit einer inneren Sicherheit, gut in Dir geerdet und verbunden, angehen kannst.

Lass Dich von Deinem Gespür führen und hinterfrage „dunkle, beengende“ Gedanken auf ihren Wahrheitsgehalt bzw., ob sie überhaupt zu Dir gehören!

Ich wünsche Dir eine gute Geburt und eine wundervolle, magische Kennenlernzeit! Genieße und zelebriere das Wochenbett – diese Zeit kommt nie wieder und ihr braucht sie beide: Mutter und Kind!

In diesem Sinne:

Liebe, Spüre und LEBE ❤️✨💃

Deine Ulla

P. S.: Wenn Du Dich auch online mit anderen wundervollen Müttern verbinden möchtest, da bist Du herzlich willkommen in meiner kostenlosen Facebook Gruppe :

Die MamaKommune – made with LOVE

https://www.facebook.com/groups/diemamakommune

Wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst, ist auch diese etwas anders als andere FB Gruppen.

Lass Dich überraschen, inspirieren und mehr!

Ich freu mich auf Dich!

LG Ulla

Schreibe einen Kommentar